Salzburg: Impulse für kirchenhistorische Friedensforschung

Lehdistö/media

Aihe

(...)

"Die in Helsinki lehrende deutsche Kirchenhistorikerin Prof. Katharina Kunter stellte in ihrem Vortrag einige
Narrative zum Helsinki-Prozess infrage. Unter anderem ging es hierbei um die Darstellung Finnlands als neutrales
Land an der Schnittstelle zwischen dem Osten und dem Westen. Tatsächlich sei die politische Einstellung in
Finnland aber viel stärker pro-sowjetisch gewesen, als weithin bekannt.
Die Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE; "Helsinki-Prozess") war eine Folge von
blockübergreifenden Konferenzen der europäischen Staaten zur Zeit des Ost-West-Konfliktes. Die erste Konferenz
fand vor allem auf Initiative der Teilnehmerstaaten des Warschauer Pakts ab dem 3. Juli 1973 in Helsinki statt.
Teilnehmer waren 35 Staaten: die USA, Kanada, die Sowjetunion und alle europäischen Staaten mit Ausnahme von
Albanien und Andorra, die erst später der KSZE beitraten. Am 1. August 1975 unterzeichneten die Staats- und
Regierungschefs der 35 Teilnehmerstaaten in Helsinki die Schlussakte, das den Willen zur Zusammenarbeit in
unterschiedlichen Themen- und Handlungsfeldern dokumentiert. Die Unterzeichnung gilt als historischer
Durchbruch auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges. 1995 wurde die KSZE mit der Organisation für Sicherheit und
Zusammenarbeit in Europa (OSZE) als Nachfolgerin institutionalisiert."

Aikajakso7 lokak. 2024

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